Ab und zu taucht diese Frage auf: Können Haarpflegeprodukte Akne beeinflussen? Die kurze Antwort lautet: Ja, das können sie. Hast du damit zu kämpfen? Dann hilft dir dieser Blog weiter.
Das bekannte „Lied“
- Trinkst du genug Wasser?
- Hast du aktuell viel Stress?
- Ernährst du dich ausgewogen?
- Hast du dein Waschmittel kürzlich gewechselt?
- Trinkst du viel Kaffee?
- Nimmst du die Pille, ein anderes Verhütungsmittel oder hast du gerade damit aufgehört?
- Duschst du direkt nach dem Sport? Wenn Schweiß zu lange auf der Haut bleibt, kann das Akne begünstigen.
Für allgemeine Tipps rund um Akne oder hormonelle Einflüsse ist es immer sinnvoll, deinen Arzt zu kontaktieren oder dich gut zu informieren. Hast du jedoch schon vieles ausprobiert und hast das Gefühl, dass deine Haarpflegeprodukte eine Rolle spielen? Dann lies unbedingt weiter.
Haarpflegeprodukte und ihr Einfluss auf deine Haut
Haarpflegeprodukte enthalten viele unterschiedliche Inhaltsstoffe. Du hast bestimmt schon einmal einen Blick auf die Rückseite einer Flasche geworfen und festgestellt, dass dir viele Begriffe nichts sagen. Das ist völlig normal, denn es ist gar nicht so einfach, sich darin zurechtzufinden.
Jede Haut reagiert anders. Auch wenn auf einem Produkt „dermatologisch getestet“ oder „natürlich“ steht, sagt das nichts darüber aus, wie deine Haut darauf reagiert. Mit den folgenden Tipps kannst du deine Routine anpassen – sowohl bei den Produkten als auch bei der Art des Waschens – um Akne zu reduzieren.
Tipps bei Akne auf dem Rücken und der Kopfhaut
Akne durch Haarpflegeprodukte tritt häufig am Haaransatz, auf den Wangen oder auf dem Rücken auf.
1. Spül dein Shampoo und deine Spülung anders aus
Hast du Akne auf dem Rücken? Dann versuche, Shampoo und Conditioner nicht über deinen Rücken laufen zu lassen. Beuge den Kopf nach vorne, damit die Produkte möglichst wenig Hautkontakt haben.
2. Bedecke deinen Rücken beim Stylen
Achte beim Stylen darauf, dass dein Rücken mit einem Shirt, Handtuch oder Bademantel bedeckt ist. So verhinderst du, dass Stylingprodukte auf die Haut gelangen.
3. Wasch deinen Rücken immer mit Seife ab
Ist dein Rücken doch mit Shampoo oder Conditioner in Kontakt gekommen? Dann wasche ihn anschließend mit einer Seife oder einem Duschgel ab. Produkte mit reinigenden Inhaltsstoffen, zum Beispiel Sulfaten, können dabei helfen, Rückstände zu entfernen.
4. Reinige dein Gesicht nach dem Styling
Hast du Akne am Haaransatz oder an den Schläfen? Reinige dein Gesicht nach dem Stylen mit einem milden Reinigungsprodukt oder Tonikum.
5. Steck dein Haar hoch
Lässt du Conditioner oder eine Haarmaske einwirken? Dann stecke dein Haar hoch oder fixiere es mit einer Klammer, sodass es nicht auf deinem Rücken liegt.
6. Du verträgst keine Duftstoffe
Viele Produkte enthalten Duftstoffe, sowohl synthetische als auch natürliche, wie ätherische Öle. Stoffe wie Linalool oder Geraniol können bei empfindlicher Haut Reizungen auslösen. Wenn du unsicher bist, kannst du das auch beim Arzt abklären lassen.
7. Überprüfe deine Produkte
Einige Inhaltsstoffe können die Haut reizen. Das äußert sich manchmal durch Juckreiz, Pickel oder Akne. Mit Tools wie einem „INCI Decoder“ kannst du prüfen, ob deine Produkte potenziell problematische Inhaltsstoffe enthalten.
8. Du verträgst Cocamidopropylbetain nicht
Cocamidopropylbetain. ist ein häufig verwendetes Reinigungsmittel in Shampoos. Manche Menschen reagieren empfindlich darauf, insbesondere bei Locken. Wenn du den Verdacht hast, lohnt es sich, ein Shampoo ohne diesen Inhaltsstoff zu testen.
9. Wechsel deine Produkte
Entferne testweise einzelne Produkte aus deiner Routine und ersetze sie durch Alternativen. Beginne zum Beispiel mit Shampoo, Conditioner oder deiner Haarmaske.
Am Ende heißt es ausprobieren und beobachten, was für deine Haut funktioniert und was nicht. Hoffentlich helfen dir diese Tipps weiter. Hast du Fragen oder eigene Erfahrungen? Teile sie gern unten in den Kommentaren.